Skip to content

Manchmal….

Manchmal kommt alles anders als geplant.

Da besteht das Leben aus heimlichen Wohnungsbesichtigungen und Überlegungen,
wie man den eigenen Kindern eine vermutlich anstehende Trennung vom Papa erklären kann/soll/muß…

Vielleicht kriegt er noch die Kurve, es wieder gut zu machen, seine Fehler zu sehen und zu beheben…vielleicht…

 

Spontan…

Freitag mittag:

Wir sitzen im Garten, während das kleine Kind ihren Mittagsschlaf macht. Das große Kind kommt aus der Schule, schmeißt seinen Ranzen in die Ecke und jubelt, weil nun endlich Ferien sind…Juhuuuu…

Er setzt sich zu uns und sagt nur einen Satz: „Und wenn wir jetzt noch ans Meer fahren würden, wäre das ein richtig toller Tag“

Mann und ich gucken uns an, Muddi schmeißt den Laptop an, ein Klick hier, ein Klick da…ein Nicken zum Mann…gebongt! Wir stehen wortlos auf, gehen nach oben, packen ein paar Sachen, während das große Kind etwas bedröppelt aus der Wäsche schaut und sich vermutlich wieder fragt, was wir jetzt schon wieder vorhaben 😉

Bevor er auch nur den Mund aufmachen kann, bekommt er auch schon Order: „Kind, pack Deine Sachen zusammen, wenn wir heute noch am Meer ankommen wollen, musst Du Dich schon ein wenig beeilen“

Freudengeschrei des Kindes, was praktischerweise auch gleich das kleine Kind weckt. Somit können wir auch beinahe sofort starten…Habe ich schon erwähnt, dass mein Mann und ich in ALLEN (!!) Dingen sehr spontan sein können? 😉

Jedenfalls haben wir ein wunderschönes Wochenende an der Ostsee verbracht. Mit viel Sonne, viel Wind, viel Sand an den Füssen, Riesensandburgen und ganz viel Eis.

Als dann heute Abend alle Sachen aus dem Auto geräumt waren, die Kinder müde und glücklich ins Bett verfrachtet wurden, und der Mann und ich bei einem Glas Wein auf der Couch saßen, blieb uns doch nur eine Feststellung:

Wir sollten häufiger auf das Kind hören, denn wir haben gemerkt, dass es genau das war, was wir dringend gebraucht haben!

Verkaufsbörsen sind kacke…

Es war schrecklich!!!

Sie kam in mein Haus, nahm sich, was ich in meinen Händen hielt, drehte sich um und sagte:

***Achtung, sanfte Gemüter sollten den nächsten Absatz aus Sicherheitsgründen überspringen***

„Kennen wir uns evtl. von früher aus der Schule?“

Diese Frau war 15 Jahre älter als ich!!!! Ich fass`es nicht! Ich weiß, dass ich aufgrund von kleinkindverursachtem Schlafmangel Augenringe bis zu den Knien habe, aber 15 Jahre???? Ächt jetzt!!!

Ich geh jetzt in den Keller und weine…

so schön bunt…

Dieses Wetter ist wirklich traumhaft. Man kommt sich schon vor, als ob man Winterschlaf gehalten hätte. Endlich grundlos nach draußen gehen,einfach so, weil es so schön ist; endlich wieder offen stehende Terassentüren; endlich wieder die Kinder nach draußen schicken, ohne dass man Angst haben muß, dass sie da draußen erfrieren; endlich wieder Sonne, die wärmt!

Herrlich! Die Welt wird wieder bunt!

Gestern nochmaliger Besuch des Gartencenters. Diesmal habe ich auch tatsächlich Blümchen für den Garten gekauft und einen großen Bogen um die Zimmerpflanzen gemacht 😉

Hach, es war wirklich toll. Während die Kinder rutschen und schaukeln, habe ich ein wenig gebuddelt…und das ganze -ACHTUNG- ohne Jacke und ohne zu frieren. So kann es bleiben!

Es liegt was in der Luft…

Ich glaube, der Frühling kommt…

– die ersten Kraniche wurden gesichtet

– ich hatte den wirklich schlimmen Wunsch nach Frühjahrsputz

– ich habe ihm sogar nachgegeben. Mit lauter Musik und offener Terassentür 😉

– ich war im Gartencenter, weil das Wetter so nach Garten schrie… ich habe Zimmerpflanzen gekauft…

– und das Beste: Ich glaube, die Winterjacke ist eindeutig zu warm! 🙂

Hach, ich freu mich!

Morgens halb 4 in Deutschland…

Heute morgen bin ich aufgewacht. An sich eine super Sache, ich freue mich auch jedes Mal darüber 😉
Allerdings war es erst 3.45 Uhr….mitten in der Nacht!!! *wuuuah*

Geweckt wurde ich vom kleinen Kind, dass wieder einmal versuchte auffällig unauffällig über mich drüber in die Besucherritze zu klettern. Reflexartig schnappe ich mir also das am nächsten liegende Handy, um zu sehen, wie lange ich noch schlafen kann (weibliche Logik in einem Zustand VOR Kaffee)…drücke also das Knöpfchen und ……. nichts passiert….drücke nochmal, aber wieder nichts. Toll, Akku leer. Leider handelt es sich um das Handy des Mannes, der spätestens um 4.30 aufstehen muß.
Ich muß erwähnen, dass wir keine Wecker besitzen, sondern uns schon seit Jahr und Tag vom Handy wecken lassen.

Ja super…und nun? Wieder einschlafen und so tun, als ob nichts wäre? Nein, geht ja auch nicht. So bleibt mir nichts anderes übrig, als in den oberflächliches-Dösen-Modus zu schalten und regelmäßig die Uhrzeit zu checken, um den Mann rechtzeitig zu wecken.

4.44 Uhr: Gerade will ich mich umdrehen, um den Mann zu wecken um ENDLICH weiterschlafen zu können…klingelt es hinter mir…Völlig irritiert drehe ich mich um und sehe, wie er sich SEIN Handy von SEINEM Nachttischchen angelt.

Das Handy das ich für seins gehalten habe, gehört dem Herrn Sohn und ist 1:1 das gleiche Modell!.

Mein Mann wunderte sich noch, warum ich um diese Zeit, zu der er mich normalerweise nur komatös erlebt, schon wach war und weshalb ich schon so früh am Morgen schlechte Laune hätte  *grummel*

Ach ja, eingeschlafen bin ich dann auch noch…um 5.50 Uhr, 10 Minuten bevor mein Handy geklingelt
hat 😦

PS: Klar hätte ich das Handy auch einfach ans Ladekabel anschließen können, aber DAS wäre irgendwie zu einfach gewesen 😉

Kinder, Kinder

Wer Kinder hat, der kann was erleben!

Der Sohn, damals süße 3 Jahre alt,  hatte endlich den körperlichen Unterschied zwischen Mann und Frau verstanden.

So begab es sich, dass Mutter und Sohn eines Tages den Fahrstuhl im örtlichen Einkaufszentrum bestiegen, zeitgleich mit einer Person, bei der man, selbst als Erwachsener, das Geschlecht nicht eindeutig zuordnen konnte.

Alle eingestiegen, die Tür schließt sich und Sohnemann fragt deutlich hörbar:
„Du Mami, hat der Mann da auch einen Penis?“
Wuuuusch —> Die Person starrt reflexartig auf den Boden und läuft  so rot an, dass er/sie durchaus als Werbefigur für Glühbirnen getaugt hätte.

Tja und nu? Nicht antworten ist blöd, aber was sagen?

Ich hege die leise Hoffnung, dass der Fahrstuhl endlich zum Stehen kommt und ich meine Antwort rauszögern kann, bis alle eben diesen verlassen haben…aber nein, natürlich passiert das NICHT!

Und so bleibt mir nichts anderes übrig als zu sagen: „Ja, mein Sohn, auch dieser Mann hat vermutlich einen Penis.“

Kaum habe ich die Antwort ausgesprochen, öffnet sich wie von Zauberhand die Fahrstuhltür *schweißvonderstirnwisch* und die Person verließ fluchtartig das Abteil….eigentlich schade, habe ich mir doch von der Reaktion auf meine Antwort, die Lösung des Problems versprochen…denn ich weiß bis heute nicht, ob es ein Mann oder eine Frau war 😉